KarLmom: Countdown #31days

KarLmom // Countdown – Nur noch 31 Tage!

PSX_20151126_133509Und zack war der zweite Advent auch um. Jetzt rast die Zeit nur noch so. Aber trotzdem erscheint mir die Geburt noch ganz weit weg, obwohl es jeden Tag losgehen könnte theoretisch. Vielleicht stellt sich der Gedanke dann richtig ein, wenn ich alles fertig habe was noch auf meiner ToDo-Liste steht. Also arbeite ich sie momentan fleißig ab. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wäre momentan übrigens die Pase für einen Geburtsvorbereitungskurs. Den ich nicht mache. Ich habe mich aktiv dagegen entschieden einen Geburtsvorbereitungskurs zu beuschen und dachte mir, ich erzähle heute mal warum: Zum einen hasse ich feste, immer wiederkehrende Termine in meiner Freizeit. Da reist bei mir spätestens in Woche 4 der Geduldsfaden – also hätte ich niemals 8 oder 10 Wochen durchgehalten. Und ja, es gibt Crashkurse am Wochenende, aber… 10 schwangere Frauen auf einem Haufen (oder mehr noch) würde ich im Leben nie ertragen, ich finde mich ja schon nervig manchmal wenn die Hormone wieder fliegen. Und der entscheidenste Aspekt war definitv der, dass ich die ganzen Horrorgeschichten, die sich Mehrgebärende (also Schwangere, die bereits mindestens eine Geburt erlebt haben) erzählen, nicht hören möchte. Das geht dann wie bei alten Fischern los und das Seemannsgarrn wird immer länger und jedes kleinste Detail wird dramatisch ausgeschmückt…Auch möchte ich nicht vorher schon hören, was alles schief gehen KÖNNTE – was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß! Mein Bild von einem Geburtsvorbereitungskurs ist schlichtweg der, dass man Wickeln übt, die Geburt theoretisch durchgeht, Stillen im Ansatz bespricht, und das ganze mit Reinrufen und Piratengeschichten der anderen Frauen geschmückt wird. NEIN DANKE! Ich bin eine Frau, mein Körper ist für eine Geburt ausgelegt, ich werde instinktiv das Richtige machen und habe vollstes Vetrauen in meinen Körper. Wenn etwas schief geht, kann ich alleine eh nichts machen, dann muss die Hebamme, oder notfalls ein Arzt eingreifen und das kann man eh nicht üben vorher. Und überhaupt bekommt man die ganze Schwangerschaft so viel Input und ungefragt Tipp´s und Trick´s erzählt, da kann doch gar nichts schief gehen!

Facts:

Blutzuckerwerte: Es geht bergauf mit der Schwangerschaftsdiabetes (zum Ende hin würfeln sich die Hormone ja nochmal neu und dann werden die Blutzuckerwerte meist wieder besser), aber richtig naschen geht leider noch nicht. Aber einen ganzen Frozen Yoghurt mit Bröseln von Oreo Keksen geht abends, das ist doch schon mal was! Das hat unglaublich gut geschmeckt.

Wassereinlagerungen: Ja, hallo, hier, bei mir! Bitte einmal absaugen :-) (nein so witzig ist es eigentlich gar nicht, ich passe tatsächlich so langsam aber sicher nicht mehr in alle meine Stiefel rein…aber es tut nicht weh.)

Blutwerte allgemein: Weiterhin gut!

Stimmung: Voller Vorfreude und gut gelaunt! Aber leicht reizbar. Ohja. (Tut mir aber ehrlich leid, ich hab da halt keinen Einfluss drauf.)

Gewicht: Viel zu viel. VIEL zu viel. Aber seit der Diät kaum noch zugenommen. Und ab Februar jeden Tag Gym. Aber sowas von.

Baby: Fit, gesund und ordentlich am sporteln in meinem Bauch. Wenigstens er kann Sport machen. Oh, und nicht zu vergessen dieses Hick-Auf, dass vorzugsweise nachts auf einmal anfängt. Er ist halt fleißig, das trainiert angeblich seinen Schluckreflex und sein Zwerchfell. Von daher – üb´ weiter mein Kleiner.

Schwangerschaftsstreifen: 34 Wochen lang keine gehabt, jetzt bildet sich langsam was am Bauchnabel. Ich sehe es als Kunstwerk. Noch. Und jetzt nach der 35. Woche ist es nicht schlimmer geworden. Bis jetzt. Update in der 36: Es wird wieder blasser, aber dafür auch wieder ein paar Millimeter länger. Ich creme weiter fleißig ein. (Wir sprechen hier von dramatischen 4 cm…)

Bauchnabel: Existiert schon seit der 12. Woche nicht mehr und steht fröhlich raus. Nabelbruch?

Hautbild: Ich hatte noch nie so schöne Haut. Liegt evtl. am Verzicht von Zucker und an der Diät, aber ich hätte nichts dagegen wenn das jetzt für immer so bleibt. Also die tolle Haut. Damit wir uns nicht missverstehen. Und wo wir schon dabei sind – meine Haare haben auch noch nie so toll geglänzt und lagen auch vorher nie so perfekt ohne Styling!

Lieblingsgetränk: Ich habe mein Spektrum an zuckerfreien Limos erweitert: Cola light, Cola light mit Zitrone, Mezzo Mix Zero, Cola Zero. Und ich trinke sehr gerne verschiedene Schwangerschaftstees. Und Kräutertee. Aber das ist ja fast das gleiche.

Lieblingsessen: Momentan tatsächlich Salat mit Putenbruststreifen und Käse. Und weiterhin Manchego. Und Spaghettie Bolognese (gerne auch mit Manchego). Und wenn man das Kopfkino mit einbezieht: Schokolade, Kekse, Lebkuchen, Schokoweihnachtsmänner, Spritzgebäck, Lindor Kugeln, Schokolade mit Nüssen, Oreo Kekse, Eis in allen Sorten und Formen, Waffeln mit Puderzucker, Erdbeerjoghurt, verschiedenste Früchte, Schokotorte von Mc Café, Platenkuchen mit Apfelstücken, Marzipan, Crepes mit Kinderschokolade, Kokosmakronen, Spekulatius, Blaubeermuffins, Zitronenkuchen, Brownies, Milchreis (von mir aus auch ohne Zimt&Zucker) … NUR NOCH  31 TAGE KAREN !!!!!

Schwangerschaftsbeschwerden: Becken schmerzt arg morgens nach dem Aufstehen, ich muss ständig auf Toilette, habe ständig Hunger, meine Fingerspitzen tun vom ganzen Blutzuckermessen langsam weh und es nervt mich, dass ich teilweis so langsam bin. Seit ca. zwei Wochen kann ich nur schlecht einschlafen (bzw. erst sehr spät in der Nacht) -dafür putze ich dann, oder mache die Wäsche, oder koche. Mein Bauch wird langsam echt groß und ich stoße ständig irgendwo gegen und bekomme die Schuhe nur noch erschwert an. Fußnägel lackieren ist auch ein interessantes Thema. Und für´s Strümpfe anziehen habe ich mir eine eigene Choreographie ausgedacht. Selbst meine Lammfellboots „zum reinschlüpfen“ bekomme ich nur noch mit extralangem Schuhanzieher an. ABER eigentlich ist alles ok, gehört halt dazu und ich will auch nicht meckern.

Vorbereitungen: Wir sind soweit! Das Zimmer steht (schon seit ein paar Wochen), muss nur nochmal durchgeputzt werden und ein paar Dekoideen möchte ich noch umsetzen. Kliniktasche ist fast fertig, muss nur noch zusammengepackt werden. Auch für den Kleinen habe ich eine kleine Kliniktasche vorbereitet. Oh, ein paar Sachen fehlen noch, aber die kann man zur Not auch noch später besorgen wenn er da ist.

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