Montagsgedanken … neuer Haarschnitt = neues Leben?

DSC_0705Man sagt: Wenn Frauen radikal ihre Frisur ändern, hat das mit einem Lebenswandel zu tun. Frau beendet quasi eine Phase ihres Lebens mit einem Schnitt. Manchmal radikal. Im Leben und auf dem Kopf. Manchmal gibt´s auch einfach einen neuen Haarschnitt für einen neuen Anfang, ohne dass die Phase vorher schlecht war. Aber warum machen wir das? Meinen wir wirklich, dass wir damit unsere Probleme oder schlechten Erfahrungen besser verarbeiten können? Gibt uns das Kraft? Hoffnung? Setzt das Glückshormone aus die uns in die richtige Stimmung versetzen um richtige Entscheidungen zu treffen und treffen zu können? Quasi je radikaler die Veränderung je stärker die positive Auswirkung? Kann man das echt so in eine Formel packen? Mit Formeln kenne ich mich zwar nicht so gut aus, in der Oberstufe habe ich meine ganzen Fehlkurse in Mathe gesammelt, aber ich denke diese Formel funktioniert nicht immer. Es gibt da nämlich noch eine Unbekannte X, die Friseurin. Denn meist geht man dann ja in diesen Situationen spontan zum Friseur und macht eben nicht einen Termin für in zwei Wochen bei der Friseurin die man schon ewig kennt. So habe ich mir schon zwei mal meine Haare durch eine Kurzschlussreaktion verstümmeln lassen. Einmal war ich Wasserstoff blond, weil ich silbrige Wellen haben wollte und das andere mal hatte ich einen raspelkurzen asymetrischen Bob á la  La Beckham.  Hat beides mal Jahre gedauert bis es wieder gesund und lang nachgewachsen war, hat beides mal Fotos hervor gebracht die ich mir noch ewig werde anschauen müssen auf Pass und Führerschein. Jedes Mal schreibe ich mir innerlich einen großen roten Notizzettel an mich selbst: „LASS DEN SCHEIß, SCHLAF MINDESTENS EINE NACHT DRÜBER!“ Bis jetzt konnte ich mich so vor wiederholten Attacken bewahren, aber letztens… ja letztens dachte ich dann wieder, dass es ja ruhig mal wieder etwas kürzer sein könnte. Und schwupps saß ich auf dem Stuhl. Diesmal aber bei meiner Friseurin und nicht bei diesen cut and go Shops und ließ mir einen Clavi-Cut schneiden. Was ich vergessen hatte war meine Brille. Ich konnte nur erahnen was die Schere anstellte als ich sagte „Klar, mach mal“. Kathrin, wenn du das liest, ich vertraue dir und deine Arbeit ist immer toll! Aber Stufen sind wohl doch nicht so mein Ding, zumindest nicht so kurze.  Ja und so kann man der Formel noch einen Faktor „in Abhängigkeit von Y“ anhängen, der steht wahlweise für Sehschwäche, leichte Debilität ausgelöst durch Schwachsinn weil Kurzschluss, oder einfach Schlafmangel. Ich lasse meine Haare jetzt bis Ostern noch versteckt in einem Dutt wachsen und dann sehe ich mal weiter. Habe schon schlimmere Frisuren ertragen, da werde ich diese hier auch meistern. Und so ein paar Stufen kann man mit Klammern ja ganz gut verstecken. Aber ich vermisse meine blonden, rausgewachsenen Spitzen und die langen Beachwaves die keinerlei Styling nötig hatten. Komischerweise sind das genau die Dinge, weshalb ich mich Ende letzten Jahres für einen neuen Haarschnitt entschied…

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2 Antworten zu “Montagsgedanken … neuer Haarschnitt = neues Leben?

  1. Ach meine Liebe, ich kenne das nur zu gut. Ich kenne diese Anfälle, meistens greife ich dann spontan zur Schere schneide mir wieder einen Pony, der mich dann ständig nervt, oder Farbe muss her. Friseuren vertraue ich schon lange nicht mehr, weil sie nie das machen, was ich haben möchte und ich diese Antwort: „Das geht nicht!“ absolut nicht leiden kann. Letztes Jahr hatte ich mir auch einen Clavi Cut in den Kopf gesetzt und habe es zum Glück gelassen. Nicht, dass ich den Schnitt nicht immer noch super fände, dir steht er auch ganz wunderbar, aber ich würde meinen mühsamen gezüchteten Haaren jeden Tag hinterher weinen. Mal ganz abgesehen davon, dass ich absolut haarstylingfaul bin.
    Seitdem Masha ihre Haare in diesem fabelhaften Grau hat, will ich das auch haben, nicht weil ich glaube, dass es bei mir genauso cool aussehen würde, sondern weil ich es einfach riskieren will. Also dachte ich mir, gehe ich mal zum Friseur und fange vorsichtig mit einer Aschtönung an. Joar, das Ende vom Lied ist, meine Haare sind mal wieder komplett rötlich und ich ärgere mich zu Tode, dass ich es habe machen lassen. Irgendwie wusste ich doch schon vorher, dass das nichts wird. Nun juckt es mich immer noch in den Fingern…
    Mal sehen, wann ich den nächsten Anfall habe ;-)

    Liebe Grüße an dich und du musst deinen Haarschnitt absolut nicht verstecken!!!

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  2. Das ist ein Post der mir aus der Seele spricht. Wenn ich mir die Fotos der letzten Jahre bei mir mal so anschaue, hat sich da wirklich einiges verändert. Von schulterlang bin ich mittlerweile beim Pixie Cut angekommen und ganz ehrlich, ohne meine aktuelle Friseurin hätte ich den Schritt niiiee gewagt. Ich bin zwar beim Friseurbesuch schon immer recht spontan gewesen, aber es blieb meistens bei der Farbe die geändert wurde. Der große Umbruch kam dann als ich mich als Model bei Alcina für Workshops gemeldet habe, da wurde dann plötzlich aus schulterlang und blond gesträhnt ein brauner Bob mit Pony. Vor ca. einem Jahr ging ich dann zum Friseur und wollte eigentlich nur eine neue Farbe. Durch die super Beratung meiner Friseurin ist es dann spontan ein Pixie Cut geworden, mit dem auch gleichzeitig ein anderes Selbstbewusstsein kam. Ist echt unglaublich, was ein neuer Haarschnitt alles bewirken kann. Selbst der Inhalt meines Kleiderschrankes hat sich danach geändert.
    Was die Farbe angeht, bin ich immernoch recht experimentierfreudig, von blauschwarz über dunkelbraun bis rot war bisher alles dabei; mal gucken wohin die Reise noch geht. :-)

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