11 Fragen – 11 Antworten

Die liebe Anni von Fashion Fika, die auch aus Bielefeld kommt, hat mir und 10 anderen Fashionbloggern 11 Fragen rund um unsere Blogs und zum Thema Mode gestellt und die werde ich im heutigen Post mal beantworten. In den vergangenen Monaten kamen immer mal wieder Mails rein mit ähnlichen Anfragen, aber da ich die Fragen immer als sehr oberflächlich und einsilbig empfunden habe, habe ich mich nie weiter drum gekümmert. Das war bei diesen Fragen anders, zum Teil auch, weil sie mich echt zum Nachdenken gebracht haben:

1. Wieso habt ihr angefangen zu bloggen?
Gleich für die erste Frage habe ich direkt mal einen Tag gebraucht um die Antwort zu formulieren, habe immer wieder von vorne angefangen und wieder Passagen gelöscht. Warum das so schwer war weiß ich nicht, denn eigentlich liegt es auf der Hand: Ich bin ein sehr kreativer Mensch und liebe Mode schon immer. Mit dem Bloggen angefangen habe ich, weil ich das gerne mit anderen Leuten teilen und meiner Liebe für Mode einen Sinn geben wollte.
 
2. Bloggt ihr noch aus den selben Gründen, oder hat sich etwas geändert?
Warum ich blogge hat sich nicht geändert, ich möchte weiterhin meiner Kreativität und meiner Liebe zur Mode freien Lauf lassen. Daran hat sich also nichts geändert. Im Laufe der Zeit haben sich aber noch die Themen „Beauty“, „Interieur“ und „Wellness“ dazu gesellt. Was sich aber definitv geändert hat ist die Art und Weise WIE ich blogge. Am Anfang habe ich alles mit dem Smartphone gemacht (wirklich alles, von Foto bis Text und Layout!) mittlerweile habe ich ein ganzes Regal voll mit Ausrüstung für Kamera und Belichtung, ein Laptop mit Bearbeitungsprogrammen und Apps für Collagen. Am Anfang habe ich auch immer extra Outfits zusammen gestellt für einen Blogpost und mir unglaublich viel Stress gemacht wenn ich mal eine Woche kein Outfit veröffentlicht habe. Jetzt sehe ich das alles viel lockerer und nehme die Gelegenheiten für Posts wie sie kommen und schreibe über alles was mir Freude bereitet. Ich denke das macht dearKarL auch sehr authentisch, es ist halt alles echt.
 
3. Was sagt euer Blogname aus – wieso habt ihr ihn gewählt?
Ungefähr zwei Jahre habe ich immer mal wieder überlegt wie ich meinen Blog nennen soll, das war auch der Grund warum ich nicht eher damit angefangen hatte – so eine Namensfindung ist nämlich nicht ganz leicht. Der Name setzt sich aus zwei Teilen zusammen: dear und KarL. KarL setzt sich aus meinen beiden Vornamen Karen und Lena zusammen. Und das „dear“ steht dafür, dass ich das ganze anfänglich in erster Linie für mich machen wolte – dear Karen Lena. Quasi wie ein Tagebuch in das man im Englischen ja auch „dear diary“ schreibt – dearKarL ist mein Mode-(Tage)buch. In das ich mittlerweile auch meine Beauty/Wellness/Interieur Einträge mache.
 
4. Hat euer Blog einen Slogan? Wenn ja: Wie lautet der, oder wenn nein: Wie könnte der lauten?
dearKarL hat keinen offiziellen Slogan würde ich sagen. Anfänglich habe ich „Andere gehen joggen – ich geh bloggen“ benutzt. Mittlerweile heißt es „dearKarL / Blogazine – Fashion, Beauty, Interieur, Wellness“  und zählt halt kurz und knapp auf um was es auf dearKarL geht.
 
5. Auf welches DIY Projekt seid ihr besonders stolz?
Anfang des Jahres habe ich mir ein Cape aus Bouclé und Leder genäht und trage es immer noch sehr gerne und ja, bin auch etwas stolz auf das tolle Stück! (hier kann man sich den Artikel nochmal anschauen).
Meinen neusten DIY-Artikel zu einem sehr einfachen DIY Peeling findet man hier.
 
6. Im Interior Design: Lieber neu oder vintage?
Eine ausgewogene Mischung aus beidem finde ich toll und habe es auch genauso bei uns umgesetzt. Bei uns trifft weiße, moderne Purität auf Chabby Chic und ein bisschen was Urbanes.
 
7. In der Mode: Lieber neu oder vintage?
Auch hier gefällt mir beides, vintage Mode nähe ich mir aber meist noch etwas um. Besonders gut an vintage Mode gefällt mir der Aspekt, dass nichts Neues für meinen Mode-Konsum produziert werden musste und dass ich dann etwas tragen kann, was im Zeitalter der Fast-Fashion kaum einer hat.
 
8. Würdet ihr dem folgenden Satz zustimmen: „Mode ist ein Spiegel der Gesellschaft“ ?
Wenn mit dem Satz gemeint ist, dass die Modeindustrie das produziert was die Masse will, bzw. was sich bei der Masse an Trends durchgesetzt hat, dann stimme ich dem Satz leider zu. Die Trends die sich bei der Masse durchsetzen, lassen sich halt besser verkaufen. Dabei geht Individualität und die Mode an sich leider flöten. Wie oft kam es schon vor, dass ich ein bestimmtes Bild von einem Teil im Kopf hatte und das dann in keinem einzigen Store finden konnte weil es nicht dem Mainstream entsprach und es mir am Ende dann selbst genäht habe!
 
9. Was ist, eurer Meinung nach, zur Zeit die spannendste Entwicklung in der Modewelt?
Momentan finde ich es sehr spannend zu beobachten, dass Mode, trotz des Mainstreams aus Frage 8, immer individueller wird und ein größeres Thema als je zuvor ist. Monogramme und Personalisierungen sieht man immer öfter und auch immer mehr Leute nähen sich gerne mal was selbst (oder lassen nähen) und kaufen nicht mehr nur von der Stange. Nach langen Jahren FastFashion und Trends die sich wöchentlich abgelöst haben, kehrt seit ein paar Monaten auch unterschwellig ein Trend zurück der früher mal bedeutete, dass man sich überhaupt keine Gedanken ums Outfit gemacht hat – Normcore. Ich bin gespannt was daraus wird. Für mich beduetet das momentan, dass ich am liebsten bequeme Basics mit edlen, oder rockigen Costars kombiniere. Und was ich auch schon länger spannend finde ist die „Bloggisierung der Laufstege“, bzw. die „Laufstegisierung der Bürgersteige“ – kurz und knapp: Den Einfluss der Blogger auf die Modewelt.
 
10. Achtest du beim Shoppen auf Nachhaltigkeit?
Wenn ich „Ja“ schreiben würde, dann wäre das gelogen. Denn ein „Ja“ hieße ja, dass ich immer darauf achten würde. Tue ich aber nicht. Geht auch einfach nicht immer. Gibt auch leider noch zu wenig Möglichkeiten. Aber ich vermeide mittlerweile zumindest strikt ein paar Läden bei denen man am Eingang schon nasal mit Nicht-Nachhaltigkeit begrüßt wird!
 
11. Und zuletzt, seid ihr auch schon so sehr in Weihnachtsstimmung wie ich, oder seid ihr jetzt schon froh wenn es wieder vorbei ist?
Ich mag Weihnachten sehr und freue mich auch schon auf die Feiertage, bin dieses Jahr aber irgendwie überhaupt noch nicht in Stimmung und befinde mich gefühlt auch irgendwie noch Ende September… Ich hoffe auf ganz viel Schnee und schöne Abende auf dem Weihnachtsmarkt die das dann hoffentlich bald ändern!
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So und nun schicke ich 11 Fragen an 11 Blogger raus:

1. Wie seid ihr zum Bloggen gekommen und was hat sich geändert seit eurem ersten Post?

2. Kann euch euer Blog das zurückgeben was ihr an Kraft, Zeit und Kreativität investiert?

3. Gibt es Kleidungsstücke, die, deiner Meinung nach, nie aus der Mode kommen und in jedem Kleiderschrank hängen sollten?

4. Von welchem (deutschen) Designer würdest du dir dein Hochzeitskleid nähen lassen und warum?

5. Mit welchen drei Persönlichkeiten (lebendig oder tot) würdest du gerne einen Tag verbringen (und warum)?

6. Gibt es ein Erlebnis, das du dank deines Blogs erleben durftest, welches du nie mehr vergessen wirst?

7. Für was entscheidest du dich: Midirock oder Culottes? Clutch oder Cross-Over? Wein oder Bier? Weingummie oder Schokolade? Kaffee oder Tee? Paris oder New York?

8. Du hast ein Erstes Date, was ziehst du an?

9. Anna Wintour ist deine Chefin und will, dass du dir einen Bob/Pixie schneiden lässt (Und du magst es überhaupt nicht) – machst du es?

10. Du hast die Möglichkeit zur Fashion Week nach Paris zu fahren und alle Shows zu besuchen, musst dafür aber einen Traumurlaub mit Freundinnen absagen – machst du es?

11. Wo siehst du dich und deinen Blog in 5 Jahren?


Ich freue mich auf eure Antworten:

Anja & Eileen von Stylejunction

Larissa von thestyleglow

Jil und Jana  Zwillingsnaht

Hatice von       Youtube/HaticeSchmidt

Katharina von CasualChic.eu 

Melanie von Pinkpetzie

Sandra von sunkissedheart

    Masha von Masha Sedgwick

Jana von bekleidet

Luisa von Style Roulette

Anna von fashionpuppe

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2 Antworten zu “11 Fragen – 11 Antworten

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